Chad Haga | Gravel BURN – Südafrika
„Für die erste Ausgabe des Gravel BURN in Südafrika war die Strecke größtenteils unbekannt. Ich entschied mich für meine ATR 3 Laufräder, da sie fast so leicht wie die G700, aber aerodynamischer sind… und beim Blick auf die Startliste war mir klar, dass das Rennen schnell werden würde! Ich fuhr vorne und hinten 45c MAXXIS Reaver HYPR-X Reifen sowie CushCore-Inserts für zusätzlichen Schutz, falls es richtig ruppig werden sollte.
Es dauerte nicht lange, bis klar war, dass ‚ruppig‘ das Thema der Woche sein würde — täglich Reifenpannen und gebrochene Laufräder. Wunderschönes, brutales Racing Tag für Tag, aber mein Setup steckte alles locker weg. Nach ein paar Tagen begannen meine Konkurrenten zu ermüden, und ich war gespannt, was mein Hintergrund im Etappenrennen bewirken würde.
Früh auf Etappe 4 erreichte ich mit der Spitzengruppe den zweiten Anstieg. Die windige Abfahrt hatte mehrere Wasserabläufe hintereinander, und nach dem letzten kam ein Viehgitter — ein Metallgitter zwischen Betonrändern. Ich fühlte mich nicht wohl dabei, bei diesem Wind voll durchzuziehen, also versuchte ich, flach darüber zu springen. Leider fehlten mir etwa 10 cm, und ich schlug mein Hinterrad hart gegen die Betonkante, spürte den Einschlag durch den ganzen Körper.